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ZOOM R16 Test

323,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 14. Dezember 2018 10:34
Inputs8 x Combo
Sampling-Ratemax. 96 kHz
A/D-Wandler24 bit
Peak-Anzeige
OutputsUSB, Line, SD

Das ZOOM R16 ist ein Audio Interface und ein Field Recorder in einem. Mit diesem Gerät kann man sowohl direkt auf SD-Karte aufnehmen, oder das R16 mittels USB Kabel als USB Audio Interface an einem Computer nutzen. Die 8 Combo-Eingänge eignen sich für gut ausgestattete Homestudios oder zum Aufnehmen im Proberaum. Die maximale Sampling-Rate bei der Audio Interface Nutzung liegt bei 96 kHz, bei der Aufnahme auf SD-Karte mit 44,1 kHz. Die Wandler-Bandbreite liegt beide male bei 24 bit. Der Line-Ausgang ermöglicht die Nutzung von Studiomonitoren. Eine Übersteuerungsanzeige steht ebenfalls zur Verfügung, genau so wie eine Phantomspeisung von 48 V. Unser ZOOM R16 Test zeigt die Stärken und Schwächen im Detail.


Gesamtbewertung

91%

"Sehr gut"

Soundqualität
92%
sehr gut
Ausstattung
94%
sehr gut
Usability
90%
sehr gut
Preis / Leistung
88%
gut

ZOOM R16 Testbericht

Das ZOOM R16 ist mehr als nur ein USB Audio Interface: Dieses Gerät stellt eine Kombination aus Audio Interface und Field-Recorder dar. Das R16 kann per USB-Kabel an einen Computer angeschlossen werden, oder die Aufnahmen können direkt auf einer SD-Karte gesichert werden. Nicht nur diese komplexe Nutzungsmöglichkeit, sondern auch die übrigen Faktoren machen dieses Modell zu einer sehr guten Wahl im Tonstudio, aber auch zum Aufnehmen im Proberaum.

Die Klangqualität ist nicht nur sehr gut, sondern auch die übrige Ausstattung lässt sich sehen: 8 Combo-Eingänge für Mikrofone, sowie eine Phantomspeisung von 48 V und zwei Line-Ausgänge sorgen für eine breite Masse an Einsatzmöglichkeiten im Studio. Selbst Einsteiger kommen mit diesem Modell relativ gut zurecht und können in kürzester Zeit qualitativ hochwertige Aufnahmen anfertigen.

Dabei ist der Preis im Vergleich zu anderen Audio Interfaces zwar happig – dafür bietet das ZOOM R16 eine breite Palette an Ausstattung und ist sehr vielseitig einsetzbar. In unserem großen ZOOM R16 Test zeigen wir die Stärken und Schwächen dieses Modells im Detail.

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Die Soundqualität – kann sich gut hören lassen

Die Klangqualität beim ZOOM R16 ist durchaus sehr gut. Die Mikrofon-Vorverstärker sind passend abgestimmt und klingen sowohl bei Sprachaufnahmen, als auch bei Instrumental- und Gesangsaufnahmen stimmig. Dabei muss man hier zwischen zwei verschiedenen Nutzungen unterscheiden: Die maximale Sampling-Rate bei der Nutzung als Field-Recorder liegt bei 44,1 kHz, während bei der Nutzung als USB Audio Interface maximal 96 kHz möglich sind.

Wer eine gute Soundqualität sucht, der sollte definitiv ein externes Mikrofon nutzen. Das integrierte Stereo-Kondensatormikrofon mit kleiner Membran kann zwar für kleine Probeaufnahmen zwischendurch verwendet werden – die Klangqualität lässt hier aber deutlich zu wünschen übrig. Kondensatormikrofone mit XLR Anschluss können natürlich dank der Phantomspeisung problemlos genutzt werden.

Alles in allem ist die Soundqualität perfekt für das eigene Homestudio oder den Proberaum geeignet. Wer aber die absolut beste Aufnahmequalität erreichen möchte, der greift am besten zu einem richtigen Audio Interface. Sowohl die Steinberg UR-Serie, als auch die Focusrite Scarlett Modelle weisen eine deutlich höhere Tonqualität auf, als sie mit dem ZOOM R16 möglich wäre. Dennoch können wir diesem Modell in unserem ZOOM R16 Test eine sehr gute Soundqualität attestieren.

Die Ausstattung – vielseitig einsetzbar im Studio

Im Bereich der Ausstattung liegt die größte Stärke des ZOOM R16. Das liegt nicht zuletzt an den 8 Combo-Eingängen, mit denen bis zu 8 XLR Mikrofone oder Line-Kabel angeschlossen werden können. Somit steht Aufnahmen im Proberaum nichts mehr im Wege. Ein Kopfhörer-Anschluss im Format 6,3 mm, sowie zwei Line-Ausgänge stehen ebenfalls zur Verfügung. Das macht das Probehören der Aufnahmen im Studio problemlos möglich.

Jetzt bei Amazon kaufenDie Phantomspeisung von 48 V ist in dieser Preis- und Leistungsklasse absoluter Standard. Daneben ist auch eine Übersteuerungsanzeige für sämtliche Eingänge dabei, die in fünf Stufen den aktuellen Gain anzeigt. Die technische Ausstattung ist ebenfalls gut, allerdings können Steinberg und Focusrite Audio Interfaces hier eine höhere Sampling-Rate von maximal 192 kHz bieten. Dafür findet man im ZOOM R16 einen integrierten DAW Controller.

Die A/D-Wandler Bandbreite liegt bei 24 bit, was den absoluten Standard im Homestudio und Tonstudio darstellt. Der USB 2.0 Anschluss verrichtet seine Dienste gut und kommt mit praktisch jedem Betriebssystem zurecht. Die Aufnahmen können somit entweder direkt per USB an den Computer gesendet werden, oder die Aufnahmen werden auf einer SD-Karte gespeichert. Leider benötigt das ZOOM R16 einen externen Stromanschluss im Studio, es ist jedoch auch eine Nutzung über Batterien möglich.

Zusammengefasst gibt es kaum einen Punkt bei der Ausstattung, den man kritisieren könnte. Wer jedoch keine Absichten hat, das ZOOM R16 auch mobil zu nutzen, der sollte stattdessen auf ein reguläres Audio Interface zurückgreifen. Hier ist die maximale Abtastrate meist etwas höher und die Mikrofon-PreAmps sind oftmals etwas besser abgestimmt. Trotz allem ist die Ausstattung bei diesem USB Audio Interface / Field-Recorder wirklich sehr gut.

Die Usability – gut verarbeitet, viele Optionen

Die Usability ist bei einem Modell mit so vielen Features und Funktionen natürlich nicht ganz unproblematisch. Einsteiger hadern oftmals mit den vielen Funktionen und der Bedienung des Menüs. Gesteuert wird das Audio Interface über einen Bildschirm an der Oberseite und einige zugehörige Knöpfe. Nötig ist diese Kombination aus Bildschirm und Knöpfen auf Grund der Nutzungsmöglichkeit als Stand-Alone Recorder.

Mit etwas Eingewöhnungszeit geht die Bedienung in Fleisch und Blut über. Selbst Einsteiger haben dann nach kurzer Zeit keine Probleme mehr mit dem Aufnehmen mit diesem Gerät. Insbesondere die Abstimmung der Schieberegler zum Einstellen des Gains ist sehr gut gelungen. Auch der Widerstand der Knöpfe zur Bedienung ist makellos. In unserem ZOOM R16 Test war die Redaktion begeistert von der guten Usability des Modells – mit etwas Eingewöhnungszeit.

Das Design des Gerät ist mittlerweile etwas veraltet; das dürfte im Studio aber wohl kaum eine Rolle spielen. Bei der Verarbeitung gibt es zwar zunächst keine Probleme, die Spaltmaße sind jedoch deutlich breiter als bei anderen Audio Interfaces im Homestudio-Bereich. Wenn das kein Problem darstellt, kann man sich zumindest über die Gumminoppen am Boden des Recorders freuen, die Kratzer oder Schrammen auf der Arbeitsfläche verhindern.

ZOOM R16 Test – Preis / Leistung & Fazit

Wer ein vielseitig einsetzbares USB Audio Interface mit einer Option zur Stand-Alone Aufnahme sucht, der hat nicht viel Auswahl am Markt – das braucht man aber auch nicht wirklich. Das ZOOM R16 ist ein gut ausgestattetes Allround-Gerät, das nicht nur eine sehr gute Soundqualität bietet. Die Ausstattung ist hier das eigentliche Highlight. Ein USB Audio Interface mit 8 Combo-Inputs, das für Aufnahmen im Proberaum prädestiniert ist, findet man für einen vergleichbaren Kaufpreis nicht wirklich.

Auch die Usability und die Verarbeitung bei diesem Gerät können sich sehen lassen. Alles in allem ist das R16 von ZOOM ein durchweg gelungenes Gerät für das Homestudio, den Proberaum oder als Alternative für das Tonstudio. In unserem ZOOM R16 Test waren wir vom Funktionsumfang des Modells begeistert. Nicht zuletzt auf Grund der langen Liste an Ausstattungen bietet dieses Produkt ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis und eignet sich ideal für das eigene Homestudio.

ZOOM R16: Technische Daten

  • USB Audio Interface & Field-Recorder
  • Integrierter DAW Controller
  • Integriertes Stereo-Kondensatormikrofon
  • 8 x Combo-Input
  • 2 x Line-Output
  • Kopfhörer-Anschluss: 6,3 mm
  • Phantomspeisung: 48 V
  • Max. Sampling-Rate: 44,1 kHz (Field-Recorder)
  • Max. Sampling-Rate: 96 kHz (Audio Interface)
  • A/D-Wandler Bandbreite: 24 bit
  • USB 2.0 Anschluss
  • Batteriebetrieb möglich
  • Maße: 376 x 237 x 523 mm
  • Gewicht: 1,3 kg

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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