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Rode Podcaster Test

173,63 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 15. Februar 2019 22:12
MikrofontypDynamisch
Membrangröße1 Zoll
AnschlussUSB Anschluss
EignungHomestudio
Gewicht610 g

Das Rode Podcaster ist ein ungewöhnliches Mikrofon. Das Podcaster ist ein Großmembranmikrofon mit dynamischer Bauweise. Die 1 Zoll große Membran und die dynamische Tauchspulenbauweise sorgt für einen relativ engen Frequenzbereich von 40 Hz – 14 kHz und einen geringeren maximalen Schalldruckpegel von 115 dB SPL. Dafür ist der USB Anschluss mit einer A/D-Wandler Bandbreite von 18 bit und einer maximalen Abtastrate von 48 kHz ausreichend gut ausgestattet. Das hohe Gewicht macht einen Mikrofonständer oder einen Gelenkarm problematisch – im Idealfall wird hier ein Tischstativ genutzt. Insbesondere für Sprachaufnahmen (etwa für YouTube Videos oder Podcasts) ist dieses Modell gut geeignet, nicht zuletzt auf Grund der Nierencharakteristik. Unser Rode Podcaster Test zeigt die Vorteile und Nachteile dieses USB Mikrofons in der Praxis.


Gesamtbewertung

89%

"Gut"

Soundqualität
91%
sehr gut
Ausstattung
88%
gut
Usability
87%
gut
Preis / Leistung
90%
sehr gut

Rode Podcaster Testbericht

Das Rode Podcaster ist ein dynamisches Großmembranmikrofon, das vor allem für Sprachaufnahmen und Interviews, aber auch für reguläre Podcasts oder YouTube-Videos gedacht ist. Als Alternative zum Rode Procaster hat dieses Modell aber keinen analogen XLR Anschluss, sondern einen USB Anschluss. Einfach das Mikrofon auspacken, an den Computer anschließen und schon kann das Aufnehmen im Homestudio losgehen.

Die Kombination aus großer Mikrofonmembran und dynamischer Bauweise ist für ein Mikrofon durchaus untypisch. Aber es gibt auch andere Mikrofone – etwa Gesangsmikrofone mit kleiner Mikrofonmembran und Kondensatorbauweise. Hier hat die Kombo aus 1 Zoll großer Membran und dynamischer Wandlung vor allem eine Folge: Dieses Mikrofon ist bedingungslos auf die Aufnahme von Sprache im eigenen Homestudio ausgerichtet.

Preislich spielt das Rode Podcaster in einer hohen Liga: Mit weitaus mehr als 150 € bekommt auch schon ein Studiomikrofon mit XLR Anschluss – aber ist dieses USB Mikrofon den Kaufpreis auch wirklich wert? Und wäre nicht ein günstigeres USB Mikrofon für Sprachaufnahmen im Homestudio ebenso gut geeignet? In unserem großen Rode Podcaster Test zeigen wir, wie gut sich dieses Mikrofon in der Praxis schlägt.

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Die Soundqualität: Qualitativ hochwertige Sprachaufnahmen

Egal worauf man auch beim Mikrofon kaufen achten möchte – insbesondere die Soundqualität ist wichtig. Dabei sollten Einsteiger und Anfänger vor allem darauf achten, dass das Mikrofon genau für die eigenen Ansprüche perfekt passt. Beim Rode Podcaster hängt die Aufnahmequalität vor allem von der Aufnahmeart ab. Dieses Gerät ist speziell auf Sprachaufnahmen ausgelegt, insofern ist auch die Klangqualität hier besonders gut.

Die dynamische Bauweise sorgt bei der Nutzung im Homestudio für einen geringen Raumanteil und eine realitätsnahe Abbildung des Sounds. Das Mikrofon kann einfach in der Hand gehalten werden und es muss nicht penibel auf den perfekten Abstand zum Sprecher geachtet werden. Auch die große Mikrofonmembran ist hierbei ein Vorteil. Die Höhen klingen seidig, gesprochener Text wirkt weich und angenehm. Auch die große und schwere Membran trägt zur Vermeidung von Hintergrundgeräuschen und Echos bei.

Für Sprachaufnahmen gibt es aktuell kaum ein besseres USB Mikrofon auf dem Markt. Für andere Aufnahmearten ist dieses Modell dagegen eher nicht geeignet. In unserem Rode Podcaster Test haben wir probeweise Gesang und Musikinstrumente damit aufgenommen. Dabei sorgt die Kombination aus dynamischer Bauweise und großer Membran für einen sehr eingeschränkten Anwendungsbereich. Dieses Gerät ist also vor allem für die qualitativ hochwertige Aufnahme von Sprache für Podcasts und YouTube-Videos gedacht.

Die Ausstattung: Ausgelegt auf das Homestudio

Die Ausstattung ist wichtig für ein USB Mikrofon, da hier die Klangqualität nicht durch weiteres hochqualitatives Equipment angehoben werden kann. Ein Mischpult oder ein Audio Interface kann nicht genutzt werden, insofern sollte die Ausstattung des Mikros für einen passenden Klang und eine gute Nutzbarkeit im Homestudio sorgen. Beim Rode Podcaster ist die Ausstattung vor allem für die Nutzung im Homestudio perfekt geeignet. Von der Bauweise über den Anschluss bis hin zur Membran ist hier alles auf Sprachaufnahmen im Homestudio ausgelegt.

Jetzt bei Amazon kaufenIn Puncto Bauweise handelt es sich hierbei um ein dynamisches Mikrofon. Die große Mikrofonmembran (1 Zoll im Durchmesser) sorgt für gute Aufnahmen ohne Hintergrundgeräusche oder Echos. Das ist im Homestudio so wichtig, weil hier oftmals keine optimal gedämmte Aufnahmeumgebung zur Verfügung steht. Weiterhin ist die Richtcharakteristik ist eine Nierencharakteristik, sodass bevorzugt Schall aufgenommen wird, der unmittelbar von vorne auf den Mikrofonkorb trifft.

Die technische Ausstattung ist gut, kann jedoch natürlich nicht mit richtigen Studiomikrofonen in Kombination mit einem Audio Interface mithalten. Die maximale Sampling-Rate liegt bei 48 kHz, was für USB Mikrofone Standard ist. Die A/D-Wandler Bandbreite liegt laut Hersteller bei 18 bit, was für ein USB Mikrofon leicht über dem Mittelwert liegt – dennoch kann das Podcaster hier nicht mit einem USB Audio Interface mithalten. Der USB Anschluss macht weiteres Equipment überflüssig, man kann direkt nach dem Anschließen an den Computer mit dem Aufnehmen loslegen.

Der Übertragungsbereich liegt mit 40 Hz – 14 kHz zwar unter dem, was man von den meisten anderen USB Mikros gewohnt ist – das ist jedoch der Kombination aus großer Membran und dynamischer Bauweise geschuldet. Dafür ist das Eigenrauschen beim Podcaster relativ gering und auch der maximale Schalldruckpegel von 115 dBSPL kann sich sehen lassen. Unser Rode Podcaster Test hat gezeigt, dass die Ausstattung hier sehr hochwertig ist und das Mikrofon glasklar auf Sprachaufnahmen im Homestudio ausrichtet.

Die Usability: Gute Verarbeitung und solide Technik

Die Usability ist bei einem Mikrofon mit USB Anschluss wichtig, weil hier alle Peripheriegeräte, etwa Kopfhörer, direkt an das Mikrofon angeschlossen werden. Weitere Equipment, wie etwa ein Audio Interface oder ein Mischpult, kann mangels XLR Anschluss nicht genutzt werden. Dabei ist das Rode Podcaster hier durchweg positiv aufgefallen. Lediglich das sehr hohe Gewicht von über 600 g ist für ein USB Mikrofon fürs Homestudio etwas happig. Wer einen Mikrofonständer oder Gelenkarm nutzen möchte, der sollte auf ein Modell aus Edelstahl zurückgreifen. Ansonsten ist die Bedienung sehr einfach und stellt auch Anfänger im Homestudio vor keine unlösbaren Aufgaben.

Wenn es um die Verarbeitung geht, gibt sich Rode meist keine Blöße. Die Mikrofone des australischen Herstellers sind immer ausgezeichnet verarbeitet. Die Qualitätsanmutung kann beim Rode Podcaster jedoch nicht ganz mit der hauseigenen Konkurrenz mithalten. Das etwas klobig wirkende Mikrofon ist sehr schwer und die Ausgestaltung des Drehreglers, sowie der Anschlüsse könnte etwas besser sein. Dennoch gibt es hier keine gravierenden Mängel bei der Verarbeitung des Geräts. Alles in allem schneidet das Rode Podcaster in unserem Mikrofon Test also immer noch mit einer guten Usability und Verarbeitung ab.

Rode Podcaster Test: Preis / Leistung & Fazit

Das Rode Podcaster ist ein Mikrofon, das sich von Anfang an klar im Studio positioniert: Qualitativ hochwertige Sprachaufnahmen mit wenig Aufwand und geeignet für Einsteiger. Vor allem für das Homestudio ist dieses Gerät sehr gut geeignet. Die technische Ausstattung prädestiniert dieses Modell für Sprachaufnahmen, etwa für YouTube Videos oder Podcasts. Die Klangqualität weiß auf ganzer Linie zu überzeugen und besticht bei allen Klang- und Stimmfarben. Wer allerdings Gesangs- oder Instrumentalaufnahmen anfertigen möchte, der greift am besten zu einem anderen Modell.

Der Nachteil dieser guten Kombination aus Einfachheit und Soundqualität: Das Rode Podcaster ist im Vergleich zu anderen USB Mikrofonen relativ teuer. Für den Kaufpreis dieses Modells bekommt man teilweise bereits ein XLR Studiomikrofon mit USB Audio Interface. Wer von Anfang an weiß, dass vor allem oder ausschließlich Sprachaufnahmen umgesetzt werden sollen, der kann hier guten Gewissens zugreifen. In unserem Rode Podcaster Test erreicht dieses Modell ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Rode Podcaster: Technische Daten

  • Dynamisches Mikrofon
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Membrangröße: 1 Zoll (Großmembran)
  • Übertragungsbereich: 40 – 14.000 Hz
  • Max. Schalldruck: 115 dB SPL (1 % THD)
  • Integrierter A/D Wandler mit 18 bit
  • Sampling-Rate: max. 48 kHz
  • Kopfhöreranschluss (regelbar)
  • Empfindlichkeit: -51 ± 3 dB re 1V/Pa (2,8 mV @ 94 dB SPL) @ 1 kHz
  • Signal-Rausch-Abstand: > 78 dB(A)
  • Stromversorgung via USB
  • Maße: 215 x 56 mm
  • Gewicht: 610 g

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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