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Rode NT1-KIT Test

205,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 14. Dezember 2018 10:34
MikrofontypKondensator
Membrangröße1 Zoll
AnschlussXLR Anschluss
EignungTonstudio
Gewicht395 g

In unserem Rode NT1-KIT Test haben wir eines der beliebtesten Modelle des australischen Herstellers Rode unter die Lupe genommen. Hierbei handelt es sich um ein klassisches Studiomikrofon: Ein Großmembran-Kondensatormikrofon mit goldbedampfter 1-Zoll Kapsel und XLR Anschluss. Mit im Lieferumfang enthalten sind unter anderem eine Mikrofonspinne und ein Popfilter. Das NT1-KIT von Rode ist eines der besten, aber auch eines der hochpreisigsten Modelle auf dem Markt. Eignet sich dieses Mikrofon für das eigene Homestudio oder professionelle Tonstudios? Unser Mikrofon Test zeigt die Stärken und Schwächen im Detail.


Gesamtbewertung

94.5%

"Sehr gut"

Soundqualität
97%
sehr gut
Ausstattung
96%
sehr gut
Usability
95%
sehr gut
Preis / Leistung
90%
sehr gut

Rode NT1-KIT Testbericht

Das Rode NT1-KIT ist eines der besten und am häufigsten verkauften Studiomikrofone in Deutschland. Als „Nachfolger“ des beliebten Rode NT1-A wird dieses Gerät vor allem für die Aufnahme von Sprache und Gesang im Homestudio genutzt. Dabei ist die Soundqualität bei diesem Modell problemlos auch für professionelle Tonstudios geeignet. Auch die Verarbeitung und der Lieferumfang sind hervorragend.

Dabei hat Qualität natürlich auch seinen Preis – das NT1-KIT von Rode ist eines der teuersten Produkte in unserem Mikrofon Test. Das rührt auch von den hohen Qualitätsstandards des Herstellers her. Rode lässt im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern nicht in Asien, sondern in einer modernen Fertigungsstraße in Australien zusammenbauen. In unserem großen Rode NT1-KIT Test haben wir die Stärken und Schwächen dieses Studiomikrofons genau unter die Lupe genommen.

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Die Soundqualität – unübertroffen gut im Homestudio

Beim Rode NT1-KIT handelt es sich um ein klassisches Studiomikrofon. Typisch für ein Großmembran-Kondensatormikrofon sind die seidigen Höhen bei knapp über 10 kHz auf den Aufnahmen. Dabei können sowohl Gesang, als auch Sprache mit diesem Modell hervorragend aufgenommen werden. Der XLR Anschluss macht zwar ein USB Audio Interface nötig, dafür bleibt hier aber kein bisschen Soundqualität auf der Strecke.

Insbesondere Sprachaufnahmen gelingen mit diesem Modell besonders gut. Tiefe Männerstimmen klingen hervorragend, aber auch weibliche Stimmen – egal ob für Sprache oder Gesang – klingen toll. Die goldbedampfte Membran ist gegenüber Partialschwingungen relativ unanfällig und der Nahbesprechungseffekt ist angenehm ausgeprägt.

Das besonders niedrige Eigenrauschen dieses Mikrofons ist aber das eigentliche Highlight. Mit stolzen 4,5 dBA gibt es aktuell kein Mikrofon, das noch weniger Eigenrauschen verursacht. Entscheidend ist, dass ein entsprechend hochwertiges Audio Interface mit wiederum geringem Eigenrauschen genutzt wird.

Alles in allem ist die Aufnahmequalität absolut unübertroffen und kann selbst mit deutlich teureren Geräten in einem professionellen Tonstudio mithalten. In unserem Mikrofon Test gab es kein einziges Modell, das über eine bessere Tonqualität bei Studioaufnahmen verfügen würde.

Die Ausstattung – üppig und gut gestaltet

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Wenn es um die Ausstattung geht, gibt sich der australische Hersteller Rode keine Blöße. Die goldbedampfte Membran ist nur eines der starken Pluspunkte. Mit einem Dynamikbereich von bis zu 128 dB und einem Grenzschalldruck von maximal 132 dB kommt das Gerät in unserem Rode NT1-KIT Test auch mit lauten Schallquellen problemlos zurecht.

Der XLR Anschluss macht ein Audio Interface oder ein Mischpult von Nöten, um damit aufnehmen zu können. Dabei sollte nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein analoges Kondensatormikrofon handelt; eine Phantomspeisung von 48 V muss also zwingend geliefert werden. Der Übertragungsbereich von 20 Hz – 20 kHz und eine Ausgangsimpendanz von 100 Ohm runden die Ausstattung des Mikrofons ab.

Der Lieferumfang des Mikrofons ist hervorragend und hat sich gegenüber dem Rode NT1-A nochmals verbessert. Die Mikrofonspinne und der Popschutz wurden an die Mikrofonform angepasst und wirken wie aus einem Guss. Eine kleine Tasche zum Transport und zur Aufbewahrung des Mikros liegt ebenfalls bei. Nicht unerwähnt sollte zudem die 10-jährige Herstellergarantie bleiben.

Die Usability – top Verarbeitung und Qualität

Die Verarbeitung ist bei einem Mikrofon wichtiger, als dies auf den ersten Blick scheinen mag. Hier zahlt sich die Investition des Herstellers in eine moderne Fertigungsanlage im heimischen Kontinenz aus: Im Vergleich zu anderen Studiomikrofonen dieser Preisklasse sticht das NT1-KIT deutlich hervor. Keine unangenehmen Spaltmaße, keine minderwertigen Bauteile und keine Ungereimtheiten bei der Benutzung – die Verarbeitung dieses Geräts ist mehr als gut.

Die hochwertige Ausstattung hat jedoch auch einen Preis: Mit dem Gewicht von stolzen 400 Gramm ist das Rode NT1-KIT deutlich schwerer als vergleichbare Modelle. Das mag zunächst nicht als Problem erscheinen, allerdings muss daher ein wirklich starker Mikrofonständer genutzt werden. Unsere Redaktion empfiehlt hierfür einen König & Meyer Mikrofonständer oder das Samson MD5 Tischstativ.

Bei der Benutzung gestaltet sich die Hardware angenehm einfach und effizient. Da es sich nicht um ein USB Mikrofon handelt, finden sich keine Knöpfe, Schalter oder Regler am Mikrofonkörper selbst. Abgesehen vom relativ hohen Gewicht finden sich hier also kaum Kritikpunkte.

Preis / Leistung & Fazit – Qualität hat seinen Preis

In unserem Mikrofon Test war die Redaktion durchweg begeistert von diesem Gerät. In Kombination mit einem Focusrite Scarlett 2i2 der zweiten Generation klingt das Mikro im Rode NT1-KIT Test einfach nur ausgezeichnet und rundet durch eine tolle Verarbeitung und eine umfangreiche Ausstattung das Paket ab.

Der Nachteil bei einem so guten Mikrofon: Der Preis. Qualität hat ihren Preis, nicht viele Nutzer im Homestudio können jedoch fast 200 € für ein Mikrofon erübrigen. Das nur minimal schwächere Rode NT1-A ist etwa 80 € günstiger, weshalb sich der Aufpreis nur dann lohnt, wenn man wirklich hohe Ansprüche an die Soundqualität stellt. In unserem Rode NT1-A Test schneidet dieses Mikrofon fast genauso gut ab wie das NT1-Kit.

Das ausgesprochen geringe Eigenrauschen und das verbesserte Equipment rechtfertigen den Aufpreis zum Vorgängermodell in jedem Fall. Für Anfänger oder Gelegenheitsnutzer ist das NT1-A aber fast ebenso gut geeignet. Wenn dann noch ein gutes USB Audio Interface angeschafft wird, können die Aufnahmen im Homestudio mit Profistudios problemlos mithalten.

Rode NT1-KIT: Technische Daten

  • Kondensatormikrofon
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 20 – 20.000 Hz
  • Membrangröße: 1 Zoll (Großmembran)
  • Ausgangsimpendanz: 100 Ω
  • Eigenrauschen: 4,5 dB(A)
  • Empfindlichkeit: 35 mV/Pa
  • Grenzschalldruckpegel: 132 dB SPL
  • Phantomspeisung: 48 V
  • Signal-Rausch-Abstand: 90 dB(A)
  • XLR Anschluss (dreipolig)
  • Maße: 50 x 187 mm
  • Gewicht: 395 g

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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