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Rode M2 Test

74,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 15. Februar 2019 20:55
MikrofontypKondensator
Membrangröße0,5 Zoll
AnschlussXLR Anschluss
EignungBühne
Gewicht300 g

Das Rode M2 ist ein ungewöhnliches Mikrofon: Als Kleinmembran-Kondensatormikrofon mit XLR Anschluss und Superniere als Richtcharakteristik findet sich hier ein Bühnen-, bzw. Gesangsmikrofon, das vor allem für sehr detailreiche Aufnahmen geeignet ist. Auf der Bühne eignet sich das M2 des australischen Herstellers vor allem für klare und detailreiche Gesänge. Der breite Übertragungsbereich von 35 Hz – 20 kHz und der hohe Grenzschalldruckpegel von stolzen 141 dB SPL machen dieses Gerät zu einer tollen Wahl für die Bühne oder das Studio. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass das Rode M2 als analoges Kondensatormikrofon eine Phantomspeisung vom Audio Interface oder Mischpult benötigt. Unser Rode M2 Test zeigt die Vor- und Nachteile dieses Modells im Detail.


Gesamtbewertung

89%

"Gut"

Soundqualität
92%
sehr gut
Ausstattung
90%
sehr gut
Usability
86%
gut
Preis / Leistung
88%
gut

Rode M2 Testbericht

Ganz ohne Zweifel sind die meisten Bühnenmikrofone, bzw. Gesangsmikrofone als dynamische Mikrofone konzipiert. Hier hat der geringe Raumanteil einen entscheidenden Vorteil. Das Rode M2 ist hier eine Ausnahme: Das Kleinmembran-Kondensatormikrofon bietet glasklaren Sound und eine realitätsgetreue Abbildung. Insbesondere für leisen Gesang oder das Abnehmen von Instrumenten scheint das Rode M2 auf den ersten Blick perfekt geeignet zu sein.

Der australische Hersteller Rode ist dabei durchaus bekannt in der Welt der Mikrofone. Sämtliche Geräte werden in hochmodernen Fertigungsanlagen in Australien hergestellt, nicht wie bei anderen Herstellern üblich in Asien. Dabei sollte man nicht vergessen, dass man für die Nutzung des M2 von Rode eine Phantomspeisung benötigt – es handelt sich schließlich um ein Kondensatormikrofon.

Aber wie gut kann ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon als Bühnenmikrofon überhaupt geeignet sein? Und eignet sich dieses Modell auch in jedem Falle als Gesangsmikrofon für verschiedene Sounds? In unserem großen Rode M2 Test zeigen wir die Stärken und Schwächen dieses Modells. Unsere Redaktion hat dieses Gesangsmikrofon auf die Bühnentauglichkeit und die Studiotauglichkeit untersucht.

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Die Soundqualität: Vor allem für die Bühne

Die Klangqualität ist bei einem Mikrofon das mit Abstand wichtigste. Dabei ist nicht nur die Aufnahmequalität, sondern auch die Tonqualität bei der Live-Nutzung auf der Bühne wichtig. Ein Gesangsmikrofon hat meist eine dynamische Bauweise und eine kleine Mikrofonmembran. Das Rode M2 verfügt dabei aber über eine Kondensatorbauweise, was sich vor allem in einem detailreichen Sound und einer großartigen Frequenzbreite bemerkbar macht.

Dieses Gesangsmikrofon ist in erster Linie für die Live-Nutzung ausgelegt. Wenn es bei der Mikrofonierung von Gesang auf jede Facette des Klangs ankommt, dann ist ein dynamisches Mikrofon oft die falsche Lösung. Ein Elektret-Kondensatormikrofon wie das Rode M2 kann hier eine hohe Genauigkeit der Aufnahmen und ein detailgetreues Klangbild liefern. In unserem Rode M2 Test waren wir von den detailreichen Aufnahmen mit diesem Mikrofon überwältigt.

Für die Aufnahme im Homestudio oder Tonstudio ist dieses Kleinmembranmikrofon ebenfalls sehr gut geeignet. Dabei zeichnet sich das Klangbild vor allem durch brillante Höhen und präsente Mitten aus. Auch die Tiefen kommen gut zur Geltung, können jedoch nicht mit den Bässen eines Studiomikrofons mithalten. In der Praxis sollte dieses Mikrofon nur für weibliche Stimmen oder hohe Männerstimmen im Studio genutzt werden. Die Bühnentauglichkeit ist dafür aber hervorragend.

Die Ausstattung: Viel Mikrofon für wenig Geld

Jetzt bei Amazon kaufenWie bereits erwähnt, ist die Ausstattung bei diesem Mikrofon das eigentliche Highlight. Ein Gesangsmikrofon nach Kondensatorbauweise ist ausgesprochen selten, da die meisten Gesangs- oder Bühnenmikrofone dynamische Mikros sind. Die Kondensatorbauweise wurde hier vom australischen Hersteller Rode bewusst gewählt, um einen möglichst detailreichen Sound zu ermöglichen. Aber auch auf der technischen Seite hat diese Bauweise einige Besonderheiten – sowohl Vorteile, als auch Nachteile.

Zunächst sollte natürlich erwähnt werden, dass es sich bei diesem Mikrofon um ein gewöhnliches Kondensatormikrofon mit XLR Anschluss handelt. Entsprechend muss eine Phantomspeisung von 48 V vorhanden sein, damit das Gerät genutzt werden kann. Diese Spannung muss vom Mischpult oder Audio Interface geliefert werden. Dafür wird der Nutzer mit einem sehr breiten Übertragungsbereich von 35 Hz – 20 kHz belohnt. Auch die geringe Ausgangsimpendanz sorgt für detailreiche Aufnahmen und realitätsgetreuen Klang.

Die Membran misst genau ein halbes Zoll im Durchmesser. Für ein Gesangsmikrofon ist das ein gängiger Wert, entsprechend brillant klingen auch die Höhen. Die Supernierencharakteristik ist für ein Bühnenmikrofon und Gesangsmikrofon eine sehr gute Wahl. Der enge Winkel, aus dem Schall aufgenommen, bzw. abgenommen wird, sorgt für klare Aufnahmen ohne Echos oder Hintergrundgeräusche. In unserem Rode M2 Test hat unsere Redaktion die Kombination aus Gesangsmikrofon und Kondensatorbauweise zu schätzen gelernt.

Die Usability: Verarbeitung & Usability gut

Die Usability und die Verarbeitung sind wichtig bei einem Bühnenmikrofon – hier ist das Gerät oft hohen Belastungen ausgesetzt. Die Verarbeitung ist bei Rode traditionell ausgesprochen gut. Das Rode M2 verfügt über eine hohe Qualitätsanmutung und eine ausgesprochen gute Verarbeitung. Fehler bei der Verarbeitung gibt es praktisch nicht und auch die Spaltmaße sind praktisch nicht zu sehen. Mit rund 300 g Gewicht spielt das M2 voll und ganz im Durchschnitt für Gesangsmikrofone und Bühnenmikrofone.

Die Usability ist ebenfalls denkbar einfach. Dank des Ein- und Ausschalters kann der Nutzer das Mikrofon ausschalten, wenn es gerade nicht benötigt wird. Das verhindert Rückkopplung und störende Geräusche auf den Aufnahmen, bzw. live auf der Bühne. Wichtig ist, dass ein Audio Interface oder Mischpult mit Phantomspeisung gewählt wird. Die Kondensatorbauweise macht diese Vorspannung nötig, damit das Mikrofon genutzt werden kann. Ansonsten ist die Usability in unserem Rode M2 durchweg gut.

Rode M2 Test: Preis / Leistung & Fazit

Das Rode M2 ist ein universell nutzbares Gesangsmikrofon und Bühnenmikrofon für die Nutzung auf der Bühne oder im Studio. Die Klangqualität ist dabei wirklich sehr gut und eignet sich auch für qualitativ hochwertige Aufnahmen im professionellen Tonstudio. Konzipiert ist es in erster Linie für detaillierten Live-Gesang auf der Bühne. Die Ausstattung und auch die Usability, sowie die Verarbeitung können sich im direkten und indirekten Vergleich mit der Konkurrenz mehr als sehen lassen. Wenn das Vorhandensein einer Phantomspeisung kein Problem darstellt, dann ist das Rode M2 eine gute Wahl für anspruchsvolle Nutzer.

Preislich bewegt sich das M2 von Rode deutlich unterhalb dessen, was andere Hersteller für ihre Gesangsmikrofone und Bühnenmikrofone aufrufen. Das alles geht jedoch nicht zu Lasten der Soundqualität, Ausstattung oder Usability, bzw. der Verarbeitung. Vielmehr stellt das Rode M2 für besonders detaillierte Aufnahmen in ruhiger Umgebung eine echte Alternative zum Shure SM58 oder zu diversen Sennheiser Modellen dar. In unserem Rode M2 Test schneidet dieses Mikrofon daher mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis ab.

Rode M2: Technische Daten

  • Kondensatormikrofon
  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Übertragungsbereich: 35 – 20.000 Hz
  • Membrangröße: 0,5 Zoll
  • Ausgangsimpendanz: 50 Ω
  • Grenzschalldruckpegel: 141 dB SPL
  • Phantomspeisung: 48 V
  • XLR Anschluss (dreipolig)
  • Maße: 47 x 47 x 187 mm
  • Gewicht: 308 g

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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74,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 15. Februar 2019 20:55

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inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 15. Februar 2019 20:55