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Presonus Audiobox USB 96 Test

95,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 14. Dezember 2018 10:34
Inputs2 x Combo
Sampling-Ratemax. 96 kHz
A/D-Wandler24 bit
Peak-Anzeige
OutputsUSB, Line, MIDI

Das Presonus Audiobox USB 96 ist ein Update des ehemaligen Presonus Audiobox Interfaces, das dieses Modell endlich auf den Stand der Zeit bringt. Die Sampling-Rate wurde von maximal 48 kHz und bis zu 96 kHz angehoben. Eine Übersteuerungsanzeige und eine 48 V Phantomspeisung sind natürlich ebenfalls an Bord. Wie auch der Vorgänger bringt das überarbeitete Modell eine MIDI Schnittstelle, zwei Combo-Inputs, eine Übersteuerungsanzeige (Clip-Display) und zwei Line-Ausgänge mit. Auch Kopfhörer im Format 6,3 mm können angeschlossen werden, leider befindet sich der Anschluss hierfür auf der Rückseite des Geräts. Unser Presonus Audiobox USB 96 Test hilft dabei, die Details dieses Audio Interfaces besser einschätzen zu können.


Gesamtbewertung

88.5%

"Gut"

Soundqualität
85%
gut
Ausstattung
90%
sehr gut
Usability
87%
gut
Preis / Leistung
92%
sehr gut

Presonus Audiobox USB 96 Testbericht

Wer ein ausgesprochen günstiges und trotzdem gut ausgestattetes USB Audio Interface fürs Homestudio sucht, der stolpert irgendwann sicher über das Presonus Audiobox USB 96. Als Nachfolger des „regulären“ Presonus Audiobox bietet das USB 96 nun endlich eine maximale Abtastrate von 96 kHz – ein Nachteil, der dieses Gerät im Audio Interface Test immer deutlich hinter andere Interfaces zurückfallen ließ.

Die A/D-Wandler Bandbreite von 24 bit ist Standard im Homerecording-Bereich und auch in professionellen Tonstudios anzutreffen. Die beiden Combo-Inputs prädestinieren dieses Gerät vor allem für Einsteiger im Homestudio, die maximal zwei Mikrofone aufnehmen möchten. Eine Übersteuerungsanzeige hilft dabei, das SetUp von Anfang an richtig einzurichten.

Neben den relativ gut abgestimmten Vorverstärkern ist eine MIDI Schnittstelle vorhanden und die Drehregler sind gut abgestimmt – auch ansonsten kann die Verarbeitung sich durchaus sehen lassen. Aber ist das Zurückbleiben hinter der Konkurrenz heute noch gerechtfertigt? In unserem Presonus Audiobox USB 96 Test haben wir die Details bei diesem Audio Interface gecheckt.

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Die Soundqualität: Nicht perfekt, aber doch gut

Für viele Nutzer ist das Presonus Audiobox USB 96 das erste Audio Interface im eigenen Homestudio. Das ist auch nicht verwunderlich: Bei einem Preis von weit weniger als 100 € wird so mancher Anfänger im Recording-Bereich schwach. Die Klangqualität sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben. Auch für Einsteiger sollte die Aufnahmequalität im (Homerecording)-Studio oberste Priorität haben.

Dabei hat sich das USB 96, also die zweite Generation dieses Modells, gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert. Die technische Ausstattung bezüglich der Klangqualität hat deutlich zugelegt! Die maximale Sampling-Rate (Abtastrate) hat sich auf 96 kHz verdoppelt und auch die Verarbeitung des ansonsten gleich gebliebenen Gehäuses wirkt auf den ersten Blick etwas besser.

Die Abstimmung der Vorverstärker kann bei diesem Preis natürlich nicht mit qualitativ hochwertigeren Modellen mithalten. Dafür ist dieses Modell in unserem Presonus Audiobox USB 96 Test vor allem dadurch positiv aufgefallen, dass es universell einsetzbar ist. Sprache, Gesang und Musikinstrumente können in einer durchaus guten Qualität aufgenommen werden.

Insgesamt muss sich dieses USB Audio Interface für Einsteiger natürlich der teureren und besseren Konkurrenz aus dem Haus Focusrite oder Steinberg geschlagen geben. Die Soundqualität ist dennoch durchaus gut und passt für Einsteiger absolut, die nicht zu viel Geld für das Homestudio Equipment ausgeben möchten. In unserem Audio Interface Test können wir auch dieses Modell in Puncto Soundqualität empfehlen.

Die Ausstattung: Perfekt für Einsteiger geeignet

Jetzt bei Amazon kaufenLange war die Ausstattung der größte Kritikpunkt beim Presonus AudioBox Audio Interface. Das liegt insbesondere an der bisher schwachen technischen Ausstattung. Erst mit dem Modell 96 stieg die maximale Abtastrate / Sampling-Rate bei 96 kHz – die Bandbreite der A/D-Wandlung lag auch zuvor schon bei 24 bit. Ansonsten ist die Ausstattung gegenüber dem Vorgängermodell größtenteils gleich geblieben.

Die beiden Combo-Inputs an der Front können sowohl für XLR-Mikrofone, als auch für Line-Eingänge genutzt werden. Die Phantomspeisung von 48 V wird über einen Druckknopf an der Vorderseite des Geräts über beide Anschlüsse gelegt. Die Vorverstärker klingen auf den ersten Blick durchaus gut abgestimmt, in der Praxis gibt es jedoch deutliche Qualitätsunterschiede zu Modellen von Focusrite oder Steinberg. Hier zeigt sich der niedrigere Preis deutlich.

Die Peak-Anzeige (Übersteuerungsanzeige) hilft Einsteigern dabei, das SetUp im Homestudio einfach und schnell optimieren zu können. Diese wird über zwei rote LEDs neben den Gain-Reglern an der Front angezeigt. Auf der Rückseite des Audio Interfaces befindet sich eine MIDI-Schnittstelle, sowie zwei Line-Ausgänge für Studiomonitore. Auch ein Kopfhörer-Anschluss im Format 6,3 mm steht hier zur Verfügung. Der USB 2.0 Anschluss sorgt für genügend Strom am Interface.

Alles in allem hat die Ausstattung durch das Update auf die Audiobox USB 96 einen deutlichen Gewinn erfahren. Während der Vorgänger noch eine deutlich schwächere Ausstattung bot, kann dieses Modell heute mit der Konkurrenz durchaus mithalten. In unserem Presonus Audiobox USB 96 Test gab es zwar noch merkliche (sprich: hörbare) Unterschiede etwa zum Focusrite Scarlett 2i2 oder zum Steinberg UR22. Dennoch ist die Ausstattung bei diesem USB Audio Interface noch sehr gut.

Die Usability: Einfache Bedienung und Verarbeitung

Wenn es um die Usability geht, gibt es bei den meisten Audio Interfaces mit USB Anschluss kaum Unterschiede. Da macht auch die Presonus Audiobox USB 96 keine Ausnahme. Dieses Modell ist speziell für Einsteiger konzipiert, weshalb sich die Bedienung denkbar einfach gestaltet. Die Widerstände der Drehregler sind gut geregelt und selbst blutigen Neulingen offenbart sich die Bedienung auf den ersten Blick. Die roten LEDs leuchten ebenfalls kräftig und das Audio Interface funktionierte in unserem Test mit sämtlichen Betriebssystemen auf Anhieb.

Die Verarbeitung wirkt auf den ersten Blick gut, es offenbaren sich hier jedoch Schwachstellen. Spätestens hier zeigt sich der niedrige Kaufpreis. Beim Update auf die Version USB 96 wurde an der Verarbeitung und den Materialien des Gehäuses nichts verändert – Spaltmaße sind hier deutlicher zu sehen, als bei anderen Geräten dieser Klasse. Dennoch ist die Verarbeitung und die Usability in unserem Presonus Audiobox USB 96 Test noch als durchaus gut zu bewerten.

Presonus Audiobox USB 96 Test: Preis / Leistung & Fazit

Wer ein günstiges USB Audio Interface sucht, der ist mit diesem Modell wirklich sehr gut beraten. Dabei ist vor allem zu erwähnen, dass die meisten anderen Audio Interfaces in dieser Preisklasse nur über einen statt zwei Combo-Inputs verfügen (etwa das Focusrite Scarlett Solo oder das Steinberg UR12). Auch das Vorliegen einer Phantomspeisung von 48 V und die Übersteuerungsanzeige („Clipping / Clip“) sind bei einem Modell dieser Preis- und Leistungsklasse erwähnenswert. Vor allem die mittlerweile gute maximale Sampling-Rate von 96 kHz macht dieses Gerät zu einer echten Alternative.

Für rund 100 € erhält man mit dem Presonus Audiobox USB 96 ein gutes USB Audio Interface mit einem sehr guten Preis/Leistungs-Verhältnis. Zwar gibt es leichte Abstriche bei der Klangqualität und der Usability, dafür ist die Ausstattung seit dem Update auf die neueste Generation durchaus lobenswert. Wer keinen Wert auf maximale Soundqualität legt, der kann hier beherzt zugreifen. Für Für unsere Redaktion war dieses Modell im Presonus Audiobox USB 96 Test die absolute Empfehlung für Einsteiger und Anfänger im Homestudio.

Presonus Audiobox USB 96: Technische Daten

  • USB Audio Interface
  • 2 x Combo-Input
  • Phantomspeisung: 48 V
  • Max. Sampling-Rate: 96 kHz
  • A/D-Wandler Bandbreite: 24 bit
  • USB 2.0 Anschluss
  • MIDI Schnittstelle
  • Übersteuerungsanzeige
  • Maße: 138 x 138 x 46 mm
  • Gewicht: 2,27 kg

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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