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Mikrofon FAQ

Die perfekte Aufnahmequalität oder Soundqualität auf der Bühne erhält man durch die Nutzung des optimalen Equipments. Dennoch gibt es einiges an Know-How, das essentiell für eine passende Tonqualität ist. Auch wichtige Fragen zum Mikrofon kaufen, zur Steigerung des Klangqualität und zur Optimierung des Workflows im Studio stellen sich Anfänger häufig. Die häufigsten und wichtigsten Fragen beantworten wir hier in unserem Mikrofon FAQ.

Welcher Mikrofontyp eignet sich am besten für Sprachaufnahmen? Wie mischt man den Klang eines Mikrofons auf der Bühne mit einem Mischpult am besten? Welches Zubehör benötigt man für qualitativ hochwertige Aufnahmen im Homerecording-Studio? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir hier in unserem FAQ-Bereich.

Du hast Fragen zum Thema Aufnahme im (Home)-Studio oder Mikrofonierung auf der Bühne? Dann schreibe uns einfach eine Mail an faq@mikrofon.info – unsere Redaktion beantwortet deine Frage in kürzester Zeit und veröffentlicht alle Tipps & Tricks anschließend hier auf unserer FAQ-Seite.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Kondensatormikrofone eignen sich perfekt für das Tonstudio (auch im Homerecording), da die Aufnahmen sehr detailliert sind. Dynamische Mikrofone sind sehr robust und haben einen geringen Raumanteil, weshalb diese gern zum Aufnehmen von Gesang im Homestudio, sowie für die Performance auf der Bühne genutzt werden. Kondensatormikrofone benötigen eine Vorspannung (auch Phantomspeisung genannt). Die meisten Kondensatormikrofone sind Elektret-Kondensatormikrofone, die meisten dynamischen Mikros basieren auf der Tauchspulen-Bauweise.
Ein XLR Mikrofon verfügt über einen dreipoligen XLR Anschluss, während USB Mikrofone mit Hilfe eines USB Kabels direkt an den Aufnahmerechner angeschlossen werden können. XLR Geräte liefern nur analoge Signale, die auf der Bühne an ein Mischpult oder im Studio an ein Audio Interface geschickt werden können. USB Mikrofone besitzen im Inneren des Gehäuses einen eigenen A/D-Wandler, sodass direkt digitale Signale weitergeleitet werden. USB Mikrofone eignen sich vor allem für den Einstieg, während XLR Mikrofone regelmäßig eine bessere Tonqualität bieten.
Einsteiger denken oftmals, dass die Membrangröße ein Qualitätsmerkmal eines Mikros darstellt – das ist nicht der Fall. Die Membrangröße bestimmt lediglich die Nutzungsmöglichkeiten eines Modells. Großmembranmikrofone eignen sich sehr gut für Sprachaufnahmen, können jedoch für fast alle Aufnahmearten genutzt werden. Kleinmembranmikrofone werden insbesondere für Gesangsmikrofone / Bühnenmikrofone, sowie für die Aufnahme von Gesang oder Instrumenten genutzt. Auch die Bauweise (dynamisch oder Kondensator) hat Auswirkungen auf die Einsatzmöglichkeiten eines Mikrofons.
Je nachdem, welche Ansprüche man an die Qualität eines Mikros stellt, kommt verschiedenes Zubehör und Equipment in Betracht. XLR Mikrofone benötigen zumindest ein Audio Interface im Studio oder ein Mischpult auf der Bühne. Ein Mikrofonständer ist darüber hinaus so gut wie immer nötig. Für eine bessere Soundqualität im Tonstudio sollte eine Mikrofonspinne und ein Popfilter genutzt werden. Für eine optimale Aufnahmequalität sollte auch ein Reflexionsschirm / Reflexionsfilter angeschafft werden. Die Live-Nutzung wird vor allem durch verstärkte Bühnenkabel vereinfacht.
Die Anbringung des Mikrofons ist sehr wichtig für die Klangqualität und den Workflow. Auf der Bühne sollte ein Mikrofonständer genutzt werden, der das Mikrofon bequem vor dem Nutzer platziert – auch das Halten des Mikros in den Händen ist problemlos möglich. Im Studio sollten Gesangsmikrofone leicht erhöht angebracht werden, sodass der Sänger sich etwas strecken muss – dadurch streckt sich auch das Zwerchfell und die Stimme wird besser. Kondensatormikrofone sollten zudem kopfüber aufgehängt werden, damit die in der Kapsel entstehende Wärme nicht durch die Membran entweichen muss.
Ein Mikrofonständer ist im Studio und auf der Bühne wichtig. Für die Live-Nutzung kommt nur ein großer Mikrofonständer in Frage. Unsere Empfehlung hierfür ist ein König & Meyer Mikrofonständer aus Edelstahl. Auch für die Gesangsaufnahme im Studio ist dieses Modell empfehlenswert. Im Studio eignen sich für Sprachaufnahmen sowohl Gelenkarme, als auch Tischstative. Ein empfehlenswertes Tischstativ ist etwa das Samson MD5 Stativ. Gelenkarme sollten möglichst stabil sein, um ein schwerere Mikrofone problemlos tragen zu können.
Für den Einstieg eignen sich vor allem kostenlose DAWs, da Profi-Software Einsteiger oftmals überfordert. Wer mit dem Aufnehmen im Homestudio oder im Proberaum anfangen möchte, der kann problemlos zu unserer Empfehlung greifen: Audacity. Anschließend sollte man sich zunächst langsam an proprietäre Software herantasten. Günstig sind vor allem Reaper und Cubase, die beide gleichermaßen empfehlenswert für Anfänger sind. Wer sich dann professionelle dem Aufnehmen widmen möchte und auch hohe Anforderungen an die Möglichkeiten zur Nachbearbeitung des Sounds stellt, der greift am besten zu Ableton Live oder Protools.
Das Monitoring, also das Gegenhören der Aufnahmen, ist bei der Nachbearbeitung im Studio essentiell wichtig. In professionellen Studios werden Studiomonitore und Kopfhörer gleichzeitig benutzt. Für den Einstieg reicht eines von beidem. Bei den Studiokopfhörern sollte auf eine möglichst hohe Impendanz geachtet werden, während bei Studiomonitoren auf den Abstrahlwinkel geachtet werden sollte. HiFi-Kopfhörer oder -Lautsprecher sind hierfür eher nicht geeignet, da hier die Bässe zu deutlich hervortreten.
Die Anbringung des Mikrofons ist sehr wichtig für die Klangqualität und den Workflow. Auf der Bühne sollte ein Mikrofonständer genutzt werden, der das Mikrofon bequem vor dem Nutzer platziert – auch das Halten des Mikros in den Händen ist problemlos möglich. Im Studio sollten Gesangsmikrofone leicht erhöht angebracht werden, sodass der Sänger sich etwas strecken muss – dadurch streckt sich auch das Zwerchfell und die Stimme wird besser. Kondensatormikrofone sollten zudem kopfüber aufgehängt werden, damit die in der Kapsel entstehende Wärme nicht durch die Membran entweichen muss.
Ein DeEsser (oft auch De-Esser geschrieben) ist eine Software oder ein Gerät zum absenken von sogenannten Sibilanten. Hierunter versteht man zischende S-Laute, die vor allem bei Kondensatormikrofonen auftreten können. Diese S-Laute klingen oft nicht nur störend, sondern können das Aufnahmegerät auch zum übersteuern bewegen. Für den Anfang gibt es zahlreiche De-Esser PlugIns für die DAWs, alternativ können S-Laute auch manuell über den Equalizer abgeschwächt werden. Wer hohe Anforderungen an die Aufnahmequalität stellt, der kann dann auch einen Hardware DeEsser benutzen.

 

Geeignete Produktalternativen


Das Rode NT1-A ist ein klassisches Studiomikrofon, genau so das Rode NT1-KIT. Beide stammen vom australischen Hersteller Rode, der für qualitativ hochwertige Mikrofone bekannt ist. Beide Geräte sind Großmembran-Kondensatormikrofone mit XLR Anschluss. Das Rode NT1-A ist das günstigere der beiden, die Abstriche in der Klangqualität sind jedoch gegenüber dem NT1-KIT marginal. Dafür ist bei letzterem das mitgelieferte Zubehör hochwertiger. Das Rode NT1-A ist perfekt für ein Homestudio geeignet, während sich das Rode NT1-KIT bestens für professionelle Tonstudios eignet.
Die Wahl zwischen dem Rode NT USB und dem Audio Technica AT 2020 USB ist schwierig. Beide Mikrofone sind sich sehr ähnlich und verfügen über eine gute Tonqualität, sowie ein ausgewogenes Preis/Leistungs-Verhältnis. Für einige Aufnahmen bietet das AT 2020 mit USB Anschluss die minimal bessere Aufnahmequalität, dafür verfügt das Rode NT USB über einen besseren und größeren Lieferumfang. Letztendlich hängt die Wahl des USB Mikrofons zwischen diesen beiden Modellen aber eher von der persönlichen Präferenz des Nutzers ab.
Sowohl das Rode Podcaster, als auch das Rode Procaster sind klassische Sprachmikrofone für das Homestudio oder Tonstudio. Die Geräte sind dynamische Mikrofone mit einer 1 Zoll großen Mikrofonmembran – es handelt sich also um Großmembranmikrofone. Während das Podcaster über einen USB Anschluss verfügt, hat das Procaster einen XLR Anschluss. Insofern muss für die Nutzung des Procasters ein USB Audio Interface angeschafft werden. Für das Homestudio ist das Rode Podcaster etwas besser geeignet, während für hochwertigere Aufnahmen das Procaster das bessere Mikro ist.
Das Samson Meteor Mic USB und das Auna Mic-900B USB sind beides USB Mikrofone für das Homestudio, die sich insbesondere für Anfänger und Einsteiger eignen. Beide vereint die kleine Mikrofonmembran mit Elektret-Kondensatorkapsel, der USB 2.0 Anschluss und der günstige Einstiegspreis. Wer hauptsächlich Sprache oder Gesang aufnehmen möchte, der greift am besten zum Auna Mic-900B USB – schon alleine auf Grund der etwas besseren Soundqualität. Wer hingegen Instrumente aufnehmen möchte, der ist mit dem Samson Meteor Mic USB besser bedient. Wer allerdings auf qualitativ hochwertige Aufnahmen setzt, der sollte im Idealfall zu einem hochwertigeren Studiomikrofon greifen, etwa dem Rode NT USB oder dem Audio Technica AT 2020 USB.
Das Focusrite Scarlett Solo und das Steinberg UR12 sind jeweils die kleinsten Modelle aus diesen Baureihen. Für Einsteiger im Homestudio sind diese perfekt geeignet – sofern nur ein einziges Mikrofon genutzt werden soll. Bei beiden Geräten steht nur ein Combo-Input zur Verfügung, natürlich auch mit einer Phantomspeisung von 48 V für analoge Kondensatormikrofone. Für welches Gerät man sich entscheidet, hängt von den eigenen Präferenzen ab. Beim Scarlett Solo sind etwas besser abgestimmte Mikrofon-Vorverstärker verbaut, während das UR12 bei Instrumentalmikrofonen eine sehr gute Figur macht.
Die Wahl zwischen Focusrite Scarlett 2i2 und Steinberg UR22 müssen viele Nutzer im Homestudio treffen. Diese beiden Modelle sind für den Einstieg hervorragend geeignet. Dabei bieten beide zwei Combo-Inputs und eine Übersteuerungsanzeige, sowie eine Phantomspeisung von 48 V. Die Vorverstärker sind bei Focusrite insbesondere für Sprach- und Gesangsaufnahmen etwas besser geeignet. Im Allgemeinen sind aber beide Mikrofone in nahezu allen Kategorien gleichauf. Der Nutzer sollte entsprechend die Wahl des USB Audio Interfaces anhand der persönlichen Präferenz treffen.
In hervorragend ausgestatteten Homestudios und in professionellen Tonstudios werden Audio Interfaces mit einem hohen Funktionsumfang gebraucht. Das Focusrite Scarlett 18i8 bietet vier Combo-Inputs, das Steinberg UR44 ebenfalls. Latenzfreies Monitoring dank hochwertiger Hardware und zahlreiche Ausgänge im Line-Format runden die beiden Pakete ab. Für welches Gerät man sich auch entscheidet – in erster Linie hängt dies von den persönlichen Vorlieben des Nutzers ab. Die Soundqualität ist bei beiden Geräten hervorragend, die Ausstattung sehr stark und die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau.
Das Yamaha MG06 und das Pronomic M-602 sind beides Mischpulte, die sowohl für kleinere Live-Auftritte, als auch für die Nutzung im Studio geeignet sind. Bei den beiden Geräten handelt es sich um 6-Kanal Mischpulte mit jeweils 2 Combo-Inputs für Mikrofone. Während das Pronomic Mischpult einen 3-Band EQ bietet, hat das Yamaha Mischpult nur einen 2-Band Equalizer. Dafür bieten beide Mischpulte eine Phantomspeisung von 48 V, sodass analoge Kondensatormikrofone damit genutzt werden können. Ein integriertes Audio Interface bietet hingegen keines der beiden Modelle. Für Einsteiger im Homestudio ist das günstigere Pronomic M-602 sogar etwas besser geeignet – für professionellere Studios oder die große Bühne sollte dann ein etwas größeres Mischpult angeschafft werden.
Qualitativ hochwertige Studiokopfhörer sind sehr wichtig für das Monitoring, als das Abhören der eigenen Aufnahmen. Die AKG K 240 MK II Kopfhörer sind bestens hierfür geeignet und bieten eine hervorragende Soundqualität. Bereits das Vorgänger-Modell MK I war sehr gut für das Homestudio, aber auch für das Tonstudio geeignet. Die Audio Technica ATH-M50x eignen sich auf Grund der niedrigeren Impendanz vor allem für das Homestudio, dafür kann hiermit auch mit einem regulären Abspielgerät Musik gehört werden. Wer bedingungslos gute Tonqualität möchte, der muss jedoch noch tiefer in die Tasche greifen als mit diesen beiden Studiokopfhörern.
Wer keine Studiokopfhörer nutzen möchte, der braucht Studiomonitore – also Aktivlautsprecher, die den Sound der Aufnahmen ohne Verzerrung sehr gleichmäßig und realitätsgetreu wiedergeben. Die M-Audio BX5 D2 Lautsprecher bieten 70 Watt und einen besonders breiten Frequenzgang. Dem gegenüber sind die Presonus Eris 4.5 Aktivlautsprecher nicht ganz so leistungsstark, dafür klingt der Sound hier sogar noch etwas besser. Wer gute Studiomonitore sucht, der kann zu beiden Modellen greifen – auch wenn die M-Audio BX5 D2 minimal besser ausgestattet sind und daher etwas den Vorzug genießen sollten.